Garten-Eden Jauerling-Nonnersdorf

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Die Idee:

 

Wir sind eine kleine Gruppe von gleichgesinnten und selbst denkenden Menschen, die einen Traum hat. Wir wollen eine andere Richtung einschlagen und unsere Vision realisieren. Dazu laden wir Menschen ein mutig an unserer Seite diesen Weg zu beschreiten. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir diese Idee verfolgen werden und welche Schritte gesetzt werden. Es ist nicht leicht in der heutigen Zeit eine wahre Alternative zum vorherrschenden Wirtschaftssystem zu finden und zu bieten. Oft zerreden wir die Ideen und verlieren uns beim planen aller Eventualitäten und kommen gar nicht zum “tun”… Lassen sich abhalten, einschüchtern, verängstigen… Die vermeintlichen Fortschritte des heutigen auf Wachstum gerichteten Wirtschaften schaden sowohl Mensch als auch der Natur und ihrer Umwelt. Das wollen wir nicht mehr länger unterstützen und hinnehmen. Wir sind mutig genug einen neuen Weg zu gehen…

Nun wenden wir uns an die Menschen da draußen, die auch mutig genug sind und diese Idee des fairen “miteinander” leben wollen… Wir treten als verlässliche, ehrliche Partner auf und suchen Menschen, die auch bereit sind bei diesem Projekt mitzuwirken. Uns ist es bewusst, dass jede neue Entwicklung auch seine Hürden mitbringen kann, dennoch ist es uns ernst…

Wir starten jetzt los und unsere ehrliche Frage ist, wer will auch seinen Beitrag dazu leisten und uns helfen in welcher Form auch immer. “Durchs redn kommen d‘ Leut z‘amm” kennen wir aus dem Kindergarten… Nun lasst uns über unser Projekt reden und gemeinsam neue Aktionen starten… Wir sind die, auf die wir gewartet haben… Die Veränderung, die wir da draußen sehen wollen, kann nur durch unser Wirken entstehen. Nur auf uns kommt es jetzt an… Wir werden nachhaltig für diese Veränderung sorgen und uns für aller Wohl – sowohl für die Natur als für uns Menschen – mit ganzen Herzen einsetzen… Wir sind bereit…

 

Zum Projekt:

 

Wir haben ein Bodenstück von rund 1,5 Hektar Land in einer Seehöhe von etwa 650 Meter zum Bewirtschaften zur Verfügung gestellt bekommen. Dort wird ein gemeinschaftlicher Garten entstehen. Eine kleine Gruppe von vorerst 5-6 Menschen wird „von Anfang an dabei sein“. In Planung ist in erster Linie der Bau eines Biogasmeilers zur Gewinnung von Strom, Warmwasser und Gas. Eine Größe von 6×2 Metern ist unsere Vorstellung.

Ebenso sollen Tippies, Jurten, Erdhäuser und alle erdenklichen alternativen Bauweisen entstehen. Ein Ort des Wohlfühlens wird erschaffen. Die Wohnraumschaffung soll im Einklang mit der Natur entstehen. Man findet „vor der Tür“ ein sprichwörtliches Paradies in Form eines Gartens. Ein Oktogon (Kraftplatz) wird in einen Permakultur-Hügelbeet-Dschungel übergehen. Ein Glashaus wurde uns auch durch „Zufall“ zufällig. Wir sind bereits am Vorziehen von Pflanzen bei unserem „Gärtner des Vertrauens“ ;) Wassersammlung/Aufbereitung durch Wasserläufe und Auffangbecken werden ihren Platz finden.

Die Erträge aus dem Garten werden der Gemeinschaft und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Hofprodukte sind ebenso in Planung. Einkochkurse, Seminare, Kräuterwanderungen und gemeinsame Aktivitäten werden gesetzt. Alles soll und wird im Fluss bleiben.

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Einige unserer Ziele sind unter anderem der Bau eines Biogasmeilers, die Errichtung eines Gemeinschaftshauses und das Anlegen von Hügelbeeten. Forciert soll unsererseits in erster Linie der Biogasmeiler werden, damit wir schnellstmöglich in die Stromautarkie kommen.

Grundsätzlich handelt es sich hier um einen überdimensionalen Komposthaufen, in dem durch aerobe Kompostierung die Erzeugung von Wärme und Gas beginnt. Durch das Verlegen von Rohren im Inneren des Meilers wird die Wärme gewonnen. Durch das Anschließen des Meilers an den Vor und Rücklauf der Heizungsanlage wird ein Heizkreislauf geschaffen.

Zusätzlich sind noch Tanks von 1000 – 3000 Litern im Kern, um das Gas zu sammeln, welches mit einem entsprechenden Motor in Strom gewandelt werden kann. Dieses Substrat sollte möglichst aus dem Holzkompost des Vorjahres gewonnen werden. Die Dauer bis zur ersten Gasgewinnung beträgt rund 60 – 70 Tage. Dieses kann man nach Verbrauch als Dünger verwenden. Bei einer Größe von 5,5 x 2,5 Meter und einer Füllmenge von 21 Tonnen Biomasse kann man bis zu 6 kW/h gewinnen. Mit einer Rohrlänge von 150 Metern sorgen wir für Warmwasser, wobei eine Temperatur von 50° – 70° C erreicht wird. Nach etwa 12-15 Monaten ist die Biomasse dann „verbraucht“ und muss gewechselt werden.

Zum Thema Gemeinschaftshaus kann ich nur sagen, dass wir für alles offen sind. Es schwebt uns ein Strohballenhaus vor, in dem man sich einstweilen waschen und verpflegen kann. Jeder und jede soll sich dort frei entfalten können und mit alternativen Bauweisen voranschreiten. Ob nun eben Strohballenhaus, Erdhaus oder doch eine Jurte … Wohlfühlen steht im Vordergrund. Schlafplätze für Helfer und Gäste werden geschaffen.

Zu guter Letzt noch die Hügelbeete. Diese sind aus der Permakultur nicht mehr weg zu denken und haben den Vorteil, dass man mit geringem Arbeitsaufwand bis zu viermal mehr Ertrag hat als mit konventionellen Methoden. Der Aufbau erfolgt aus verschiedensten Materialien wie Stroh, Dung, Erde und Grünschnitt. Durch das Anlegen nach dieser Methode entwickelt das Beet eine gewisse Eigendynamik. D.h. man muss nicht mehr gießen, Unkraut jäten oder dergleichen. 

http://www.garten-eden.wtf/

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About Martin Hainitz

Ich kam auf die Welt und irgendwann wollte ich nur noch Grinsen ;-)

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