…zu richten die Lebenden und die Toten!

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Eschatologie


 

Liebes lesendes BewusstSein,

zuerst möchte ich mich aus tiefstem Herzen bei Dir bedanken, dass Du Dir die Zeit nimmst, diese Zeilen überhaupt zu lesen. Danke. Ausserdem bitte ich Dich, deren Inhalt so tief wie möglich zu erfassen. Es könnte nämlich sein, dass er Dich aufregt, dass Du ihn lächerlich findest, dass Du Dich in Deinem Glauben angegriffen fühlst, all das und noch viel mehr könnte passieren… es ist jedoch nicht meine Absicht, Dich oder Deinen Glauben anzugreifen oder zu verletzen. Ganz im Gegenteil, ich möchte Dich an eine tiefe Basis Deines eigenen Glaubens erinnern. Ich möchte Deine Gedanken auf etwas lenken, das Du womöglich im Lauf der Zeit oder im Trubel einfach vergessen hast. Immerhin geht es ja aktuell ganz schön rund auf Deinem Planeten…

Ich möchte Deine Aufmerksamkeit zuerst auf die Tatsache lenken, dass Du diese Zeilen schon einmal nur deshalb lesen kannst, weil der Bildschirm vor dem Du sitzt mit dem Rest der Welt irgendwie verbunden ist. Auf beinahe magische Weise, juristisch verknüpft zu einem einzigen gewaltigen gemeinsamen Netz aus Daten. Und aus Normen. Und Regeln. Die ganze Welt hält letztlich nur deshalb zusammen. Man könnte sogar sagen, dass die Menschheit zumindest auf dieser Ebene bereits in einem einzigen Verbund vereint ist. Mit Myriaden von Verträgen. Und an denen wird sich gehalten. Beziehungsweise ‚an die‘. ‚Pacta sunt servanda‘ lautet dazu der lateinische Rechtsgrundsatz. Latein deshalb, weil es ja schliesslich die Römer waren, die das ‚Recht’ unter die Leute brachten… diese weltweite Vereinigung der Menschheit unter den Schutz des römischen Rechts könnten wir ganz einfach und in etwas übertragenem Sinn also durchaus ‚Das Römische Imperium‘ nennen.

Du, Dein Bildschirm und der Rest der Welt. Die ganze Welt. Ein gigantischer ‚Circus Maximus‘.

Dieser eine riesige weltumspannende römische Bund ist – das können wir gleich weiter folgern – übrigens ein ‚Christlicher‘. Abgesehen von der Stellung des Papstes in der,  beziehungsweise zur Welt erkennt man das sofort und einfach schon einmal daran, dass alles Geld dieser Welt, alle so genannten ‚Währungen‘ mit dem US-Dollar, auf welchem laut und deutlich ‚In God We Trust‘ steht, als Leitwährung verknüpft sind. Der US-Dollar glaubt an Gott. Jeder, der Geld verdient oder mit Geld bezahlt, glaubt – indem er ans Geld glaubt – ebenfalls an diesen Gott. Und zwar selbstverständlich immer noch an den selben Gott wie seinerzeit die Eroberer Amerikas. Die im Auftrag der spanischen Königin unterwegs waren. Einer vom Papst gekrönten spanischen Königin. Ob Du’s glaubst oder nicht, Du lebst tatsächlich in einer christlichen Welt. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Religion, welchem Glauben, welchem Bekenntnis Du Dich zugehörig fühlst, das vertragliche Netz rundum Dich ist schon einmal ein christlich Römisches. Besser gesagt ein römisch Christliches. Und innerhalb dieses Netzes gilt all das, was rechtlich festgelegt und anerkannt ist, selbstverständlich auch ‚andere’ Religionen. ‚Katholisch‘ bedeutet – das ist kein Geheimnis – immerhin so viel wie ‚allumfassend‘… das grosse ‚Katholische Netz‘ könnte man ja auch durchaus dem ‚Heiligen Petrus‘, dem ‚Menschenfischer‘, dessen Nachfolger der Papst darstellt, zuordnen…

Dass diese Welt, so materiell und marktorientiert sie sich auch geben mag, eine fundamental gläubige Welt ist, zeigt sich zum Beispiel auch bei der Bezeichnung für Denjenigen, dem Du Geld schuldest…

Auch kein Geheimnis ist, dass der christliche Glaube eines hat. Ein Geheimnis nämlich. Das ‚Geheimnis des Glaubens‘, welches sogar irgendwie die Basis des christlichen Glaubens ausmacht. Es geht dabei irgendwie darum, dass eines Tages – keiner weiss wann – ‚der Son Gottes wiederkommen‘ würde. „Deinen Tod, Oh Herr verkünden wir und Deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Hehrlichkeit!“. Das grosse Geheimnis dabei ist, dass niemand weiss, wann es soweit sein würde. Aber alle glauben, dass es ‚in jenen Tagen’ geschehen würde. Und der christliche Glaube ist dabei nicht der Einzige. Das Judentum, der Islam, der Buddhismus, u.v.m. basieren auf einer Art ‚Heilslehre‘, einer Art Glaube an so etwas wie das ‚Ende aller Tage‘, den ‚Anbruch einer neuen Welt’, die ‚Wiedervereinigung mit Gott‘, das ‚goldene Zeitalter‘, das ‚Reich Gottes‘, …

Diese ‚Lehre von den letzten Dingen‘ wird Eschatologie genannt. Wie schon erwähnt, handelt es sich dabei um einen – wenn nicht DEN – fundamentalen Baustein des Glaubens in der Welt. Deines Glaubens. Die Idee, dass ES ‚eines Tages‘ geschehen würde. Nämlich, dass – so nennen es die Christen – der ‚MenschenSon wiederkehren‘ würde …

Dass er, der ‚MenschenSon‘ (Schreibweise Martin Luthers) von ‚zur Rechten Gottes‘ kommen würde um ‚die Lebenden und die Toten‘ zu richten … dass es so etwas wie ein ‚jüngstes Gericht‘ und schliesslich ein ‚Reich Gottes‘ geben würde. All das ist fixer Bestandteil des Weltglaubens. Daran wollte ich Dich erinnern. Das ‚Recht’ glaubt ja bitte auch daran, immerhin steht im juristischen Wörterbuch:

Gott ist das über dem Menschen stehende, von ihm verehrte Wesen mit übermenschlichen Kräften. In vielen Religionen sind derartige Wesen in Einzahl oder Mehrzahl anerkannt. Die christliche Religion geht von einem einzigen, aber dreifaltigen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) aus, der die Welt erschaffen hat und im jüngsten Gericht über die menschlichen Taten mit der Möglichkeit der Gewährung ewigen Lebens urteilt. (juristisches Wörterbuch, G. Köbler)

Wenn sogar das Rechtssystem diese Geschichte kennt, dann betrifft dieses Glaubensfundament nicht mehr nur den religiösen ‚gläubigen‘ Aspekt Deines Lebens, sondern direkt jeden so genannten ‚realen‘ weltlichen Aspekt im gesellschaftlichen Zusammenleben der Menschheit. Daran wollte ich Dich erinnern. Dass so zu sagen alle Menschen dieser Welt an Gott und damit an die so genannte ‚Zweite Wiederkunft Jesu‘ sowie die damit verbundene ‚Auferstehung der Toten’ glauben. Auch, wenn sie das grösstenteils nicht mehr wissen, sie warten tief in ihrem Glauben darauf. Und daher dürften sie eigentlich auch nicht überrascht sein, falls es tatsächlich einmal einträfe…

Wie würde sich das wohl vollziehen, wenn ES schliesslich soweit wäre…? Wie würde sich dieser ‚MenschenSon‘ bemerkbar machen…? Wäre die Welt bereit dafür? Wärst Du bereit? Schliesslich handelt es sich dabei um das, worauf in Wahrheit ja alle warten, während sie auf der Welt ihre Rolle spielen… Wären sie bereit für diesen ‚Jesus‘, den ‚eingeborenen Son‘…?

Ich schreibe Son deshalb ohne stummes H, weil der Klang ‚Son‘ für mich viel mehr für ‚Energie einer bestimmten Schwingung‘ steht, als für ein männliches Menschenjunges. Son meint irgendwie ‚Klang‘, ‚Schwung‘, ‚Lebendiges Licht‘. Wie bei ‚Re-Son ant S‘ oder ‚Sonar‘ oder ‚Sonne‘.

Die ganze Welt wartet also irgendwie darauf, dass eine bestimmte Schwingung des menschlichen BewusstSeins ‚wiederkehrt‘, sich wieder zeigt. Weil sie – so wie Dornröschen – für lange lange Zeit ‚geschlafen‘ hat. So, als würde der menschliche Geist im Lauf der Äonen in einer Art ‚Götterdämmerung’ alle paar tausend Jahre das Licht ‚Gottes‘ wie einen Sonnenaufgang wahrnehmen. Und man würde die Wirkung, den Effekt der geistigen Güte dieses Lichts als ‚ParadigmenWechsel‘, als ‚BewusstseinsWandel‘, als kollektives ‚Erwachen‘, als ‚Polsprung‘, als ‚Event‘, … erwarten. Diejenigen, welche dieses Licht im Geiste, besser gesagt Feuer im Herzen oder auch Stimme der Moral vor den Anderen in sich wahrnehmen, kommen so zu sagen ‚wie die Jungfrau zum Kind‘ und in weiterer Folge eschatologisch den ‚Erstgeborenen‘ gleich.

Wenn also jene Schwingung, die man auch ‚Son Gottes‘ nennt, nun wiederkäme…? Im Menschen. Wie würde sich das abspielen? Schliesslich sind Alle Menschen gleich und es könnte jeder sein… jeder trägt doch diesen ‚eingeborenen Son‘ in Form eines schlummernden Potentials in sich. Die Frage ist nur, wann, aus wem und vor Allem wie er sich bemerkbar machen würde.

Könnte es sein, dass womöglich irgendwann im Laufe der Geschichte einzelne Menschen damit beginnen, sich von ihrer ‚Totenmaske‘, zu distanzieren und davon zu sprechen, stattdessen ‚lebendige Menschen zu sein‘…? Könnte man diesen Prozess die ‚Auferstehung der Toten‘ nennen…? Könnte es sein, dass es sich bei diesen Menschen eben um die so genannten ‚Erstgeborenen‘ handelt, welche man schliesslich behördlich verfolgen und einsperren würde…? Könnte es sein, dass die Idee der ‚PerSon‘ ohnehin die ganze Zeit nur ein Platzhalter für den ‚in jenen Tagen‘ erwarteten MenschenSon war…? Könnte es sein, dass, wenn man sich von einer verrückten Welt abwendet, man biblisch ausgedrückt ‚entrückt‘ wird…? Könnte es sein, dass jene Menschen, welche sich ‚lebend‘ melden, die so genannten ‚Lebenden‘ darstellen…? Könnte es sein, dass die Menschen, welche bisher in ‚Sache Der gegen Den’ gerichtet werden, die so genannten ‚Toten’ darstellen…? Könnte es sein, dass der geistig-sittliche Mensch dem entspricht, was die Kirche als ‚Jesus‘ beschreibt…? Könnte es möglich sein, dass zum Beispiel eine ganz normale ‚Österreicherin‘ im ‚MenschenSon‘ zur Wanderpredigerin wird…? Dass sie ihr bisheriges Leben hingibt, um über ‚Wahrheit, Licht und Liebe‘, vom ‚Wohle Aller‘ oder vom ‚Goldenen Zeitalter‘ zu sprechen und sich schliesslich vom ‚römischen Imperium’ öffentlich ‚hinrichten‘ beziehungsweise ‚ans Kreuz nageln’ zu lassen…? Könnte man die öffentlichen Beleidigungen und Erniedrigungen, die man ihrem ‚JesusBewusstSein‘ an den Kopf schmeisst und gegen die sie nichts tun kann nicht als eine Art ‚Dornenkrone‘ bezeichnen…?

Was würde die Eschatologie zum Thema ‚Staatsverweigerer’ sagen? War Jesus ein ‚Staatsverweigerer‘…? Wie ist das gemeint mit ‚Jesus nachfolgen‘…?

Könnte es sein, dass es in jenen Tagen, als sich das ‚Reich Gottes‘ langsam manifestieren sollte, einen Begriff wie ‚Reichsbürger‘ geben würde…? Könnte es sein, dass das alles viel mehr mit der dritten Zeile des ‚Vater Unser!‘ zu tun hat, als mit einer x-beliebigen Verfassung aus dem Jahre Schnee…?

Die Hauptproblematik für den auferstehenden MenschenSon liegt offensichtlich darin, dass er dazu neigt, sich während seiner Flucht vor dem Imperium zu verrennen. Im Labyrinth des Systems. Irgendwo im Recht. Die Einen rufen dann ein Königreich aus und schreiben schon wieder eine Verfassung, die Anderen gründen neue Staaten und drucken sich ihre eigenen Papiere, die Nächsten wollen gleich einen GottesStaat, wieder die Nächsten leugnen einfach, der Name zu sein, die Ärgsten beginnen sich zu bewaffnen, usw… Alles symptomatische ZeitgeistErscheinungen in Form der so genannten ‚Lebenden‘. Alles der ‚MenschenSon‘. Teilweise verwirrt, weil ein bisschen verschlafen, aber der auferstehende Son Gottes. Könnte das so sein?

Und, dass halt die ‚Lebenden‘ noch nicht ganz richtig liegen… das erkennt man dort, wo es heisst ‚zu Richten die Lebenden und die Toten‘. Das bedeutet nämlich, dass sowohl die Toten, als auch die Lebenden noch einer ‚Richtung‘ bedürfen. Diese ‚Berichtigung’ kommt bekanntlich von ‚zur Rechten Gottes‘. Über die Moral, das Gewissen, die Liebe. Denn ist es nicht schliesslich das eigene Gewissen, durch welches wir ‚innerstimmlich‘ mit Gott verbunden sind? Entspricht die Stimme des Gewissens dem ‚eingeborenen Son‘…?

Die hebräische Bezeichnung für Gott ist die Silbe ‚EL‘. Der Buchstabe L symbolisiert den rechten Winkel. So gesehen, drängt sich – zumindest für mich – die Schlussfolgerung auf, dass man statt ‚Sitzen zur Rechten Gottes‘ auch ganz einfach ‚sitt L ich keit’ sagen könnte. Die Sittlichkeit ist nicht ‚im Recht‘, weil sie dem Recht gegenübersteht… und der geistig-geistig-sittliche Mensch ist als ‚unantastbar‘ vorgeschrieben. Das steht so in der Definition von Menschenwürde.

Menschenwürde ist der innere und zugleich soziale Wertanspruch, der dem Menschen um seinetwillen zukommt. Die Menschenwürde besteht darin, dass der Mensch als geistig-sittliches Wesen von Natur darauf angelegt ist, in Freiheit und Selbstbewusstsein sich selbst zu bestimmen und in der Umwelt auszuwirken. Die Menschenwürde ist unantastbar. (juristisches Wörterbuch, G. Köbler)

Der geistig-sittliche Mensch ist es demzufolge nach, worauf die Welt gerade noch gewartet hat. Nur hat sie während des Wartens doch scheinbar glatt vergessen, worauf sie eigentlich die ganze Zeit wartete… und sein Erscheinen bedeutet gleichzeitig das Ende derselben. Zumindest das Ende einer Welt, wie wir sie bisher kannten… weil der MenschenSon halt nun einmal der Vorbote des ‚Reichs Gottes‘ sein würde… das ist, was der Glaube an Gott für die Welt so vorgeschrieben hat. Das ‚Unvermeidliche’. Und das wird wohl auch der Grund dafür sein, dass man sich seitens der Behörden so sehr fürchtet vor den so genannten ‚Staatsverweigerern’. Deshalb möchte ich an dieser Stelle das ‚System‘ daran erinnern, dass der MenschenSon nicht anders kann. Er würde sich ‚in jenen Tagen von den von Menschen gemachten Gesetzen abwenden und die Welt hinter sich lassen um beim Vater zu sein‘, in Sittlichkeit, zur ‚Rechten Gottes‘. Manche Erstgeborene mögen sich möglicherweise in irgendetwas verrannt oder verirrt haben. Was sie allerdings meinen, wenn sie von ‚Licht‘, ‚Liebe‘, ‚Wahrheit‘, ‚Gott‘, ‚Himmel auf Erden‘, usw… sprechen, ist aus eschatologischer Perspektive nichts Geringeres als jener lebendige ‚MenschenSon‘. Der auferstehende Son Gottes. Manchmal vielleicht noch ein bisschen verschlafen und murrig, aber ein Symptom dessen, wovon die Ganze Welt betet, dass es geschehen möge, wenn sie da betet „Dein Reich komme!“… die lang ersehnte Auferstehung der Toten ist voll im Gange. Und unvermeidlich, weil vorgeschrieben. Besser gesagt vorgeschrieben, weil unvermeidlich. Und selbstverständlich völlig anders, als die Gläubigen sie erwartet hätten. Aber das kennt man ja schon von Gott…

Abschliessend möchte ich Dich noch einmal daran erinnern, dass sich ja auch Weihnachten, Ostern und die diversen anderen kirchlichen Feiertage letztlich um diesen einen Moment des göttlichen Kreisels drehen.

Ja! Freue Dich, Oh Christenheit

sieht so aus, als wär’s soweit…

Und eins noch. Solltest Du an all dem zweifeln, dann ist das auch völlig in Ordnung. Du kannst Dir ja zum Spass noch schnell die Frage stellen, was wäre, wenn es tatsächlich so wäre…? Doch egal. Frei nach dem Motto ‚Sehet die Zeichen und höret die Signale‘ möchte dieser kleine Aufsatz lediglich richtungsweisend auf jene Menschen wirken, die eine Erklärung suchen für das, was mit ihren Freunden, Verwandten, Lieben beziehungsweise ihnen selbst während der persönlichen ‚Entrückung‘ im Geiste geschieht. Der MenschenSon ist auferstanden. In uns, durch uns, mit uns. Bitte fürchtet Euch nicht. Jeder kann nämlich der Nächste sein. Und, falls Ihr es noch nicht getan habt, ‚kehrt um!‘. Anders gesagt: „Glaubt bitte, was Ihr glaubt, wenn Ihr schon glaubt!“. Oder noch besser: ‚Konsultieren Sie den Eschatologen Ihres Vertrauens!‘… Danke. Und Guten Morgen!

Ein MenschenSon in geistiger Sittlichkeit

Kein Name, weil alle Namen.

Jetzt und in Ewigkeit, Amen.

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