• Ich Hanne posted an update 6 years, 1 month ago

    12.12.2014. Heute vor vier Jahren hat unsere geliebte Cornelia diese wundervolle Erde verlassen und kehrte zurück zur Quelle. Heute versende ich ein Schreiben, um das mitzuteilen was mir auf dem Herzen liegt und nehme Stellung zur ärztlichen Berichterstattung.
    Ich möchte den Menschen Mut machen sich den Weg zu wählen der sich in ihrem Innersten gut und richtig anfühlt und sich in ihrer Entscheidung NIEMALS beirren zu lassen.

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. G.!

    Bezugnehmend auf den detaillierten Bericht vom 10.7.2014 an Herrn B. F. erlaube ich mir Stellung zu nehmen. Herzlichen Dank für Ihre detaillierte Ausführung ihres wissenschaftlich fundierten Behandlungsverlaufes die Krankheit meiner geliebten Tochter Cornelia F. betreffend.

    Wie kommt es dazu, dass ich dieses Schreiben an Sie richte? Wie Sie selbst in ihrem Bericht bemerken, beschäftigt es Angehörige oft lange Zeit wenn ein geliebter Mensch stirbt und viele Fragen offen bleiben die von ärztlicher Seite, durch welche Umstände auch immer, keine Antwort erhalten haben. Mir ist auch sehr klar, dass die Zeit die dafür aufgewendet werden muss Angehörigen Aufklärung zu verschaffen sehr wertvoll ist und einem Arzt die Zeit nimmt sich um das Leben von Mitmenschen/Patienten zu kümmern.

    Mir ist durchaus bewusst, wie wichtig Ärzte für uns Menschen sind, welche Verantwortung ihnen obliegt, was sie für die Menschheit leisten und dafür empfinde ich Dankbarkeit. Ärzte haben wahrscheinlich ihre Richtlinien, Überzeugungen und Erfahrungen wie jeder andere Mensch auch?! Vielleicht würden sie sogar gerne etwas anderes tun und dürfen/können nicht?! Die Fortschritte der Schulmedizin anerkenne ich sehr. Jedoch, auch wenn Sie in ihrem Bericht erwähnen dass in der III Medizin sehr wohl alternative Therapieverfahren angeboten werden so sehe ich nicht dass es sich dabei um Alternativen zu Chemo- oder Strahlen“therapien“ handelt, sondern lediglich um unterstützende Maßnahmen, welche ich als sehr wertvoll erachte.

    Sehr wohl entschied sich meine Tochter sehr klar für die Aufnahme in das „Versuchsprogramm“ BEACOPP und schenkte der Behandlung und auch den Ärzten Vertrauen. Nach den vier Cyclen der Chemotherapie teilte sie mir freudestrahlend mit, sie hätte sich dazu entschieden sich der involved field Radiotherapie NICHT zu unterziehen, sie habe ein ungutes Gefühl dabei. Sie vertraute darauf sich für ihren weiteren Heilungsverlauf in alternative Behandlung mit naturheilpraktischen Maßnahmen zu begeben. Meine Tochter hatte für sich eine Entscheidung getroffen und sah frohen Mutes, vertrauensvoll ihren Zielen entgegen und ihre Kinder, gemeinsam mit ihrem Mann ins Erwachsenwerden begleiten zu dürfen. Sie sah ihren Körper durch die Chemo und medikamentöse Vergiftung (wie sie es nannte) sehr angegriffen und wollte sich weiteren Zell-vernichtenden Maßnahmen entziehen.
    Meine Tochter machte an sich selbst und in ihrer Arbeit hervorragende Erfahrungen in naturmedizinischen Bereichen.

    Ausschlaggebend für Cornelia sich der Strahlentherapie doch zu unterwerfen waren zwei für sie – meiner Meinung nach höchst manipulative und unmenschliche – Aussagen von behandelnder Ärzteschaft. Sollte sie die Behandlung in vorgeschlagener Weise abbrechen, sei sie eine verantwortungslose Mutter, da sie ja zwei Kinder habe. (Für eine Mutter wohl das schlimmste Druckmittel.) Zum Zweiten wort-wörtlich: „Wenn sie die Strahlentherapie nicht machen dann sehen wir uns bald wieder und das wird dann aber keine „Pipifax-Chemotherapie“, das verspreche ich Ihnen!“
    Wirklich, äußerst wertschätzende Aussagen, die die Selbstbestimmtheit des freien Willens eines Menschen in einer Phase von verständlicherweise zeitweiliger seelischer Schwäche sehr stärken – vergeben Sie mir die Ironie. Nein, dies ist sehr wohl verwerflich, unsachlich und beeinträchtigend, das kann menschlich gesehen NICHT als ermutigende, konstruktive Aufklärung, wie Sie in ihrem Schreiben erwähnen, gesehen werden.
    Cornelia ließ sich entmutigen und sich die Chance nehmen auf jene Ressourcen zurück zu greifen mit denen sie gute Erfahrungen gemacht hatte, auf die sie vertraute und an die sie glaubte. Soviel zu Seite 18 8.2.

    1
    Das heißt keinesfalls, dass mein geliebtes Kind diese Krankheit überlebt hätte – vielleicht JA, vielleicht NEIN, doch wäre es ihre wirklich freie Entscheidung gewesen. Diese Aussagen trafen Cornelia zutiefst und haben sie in ihrem ganzen Dasein erschüttert.

    Sie, Herr Professor haben ihre großartigen Erfahrungen in der wissenschaftlich fundierten Schulmedizin und es gibt Menschen die haben ihre großartigen Erfahrungen in naturkundlichen Heilverfahren. Ich möchte Ihnen mit dieser Aussage jedoch nicht ihr Interesse oder Ihre Erfahrungen in alternativen Bereichen absprechen. Von Ihrer fachlichen Kompetenz bin ich überzeugt.

    Sie können oder wollen mein Schreiben nun eventuell psychoanalytisch zerpflücken oder auswerten. Ich bin eine Mutter die ihre Tochter gehen lassen musste und ihr Leben kannte – wissen Sie etwas über das Leben meiner Tochter? Wenn Sie möchten können sie dies auf Seite 4 und 5 in Erfahrung bringen.

    Zu Ihren Ausführungen Seite 14 bis 15 a bis d erlaube ich mir Folgendes mitzuteilen: wie schon oben erwähnt kann ich ihnen nur zustimmen, dass sich Hinterbliebene Fragen stellen.
    Ich war, nachdem meine Tochter verstorben ist, drei Mal im Krankenhaus und bat um Auskunft über das Ableben meiner Tochter. Leider waren die Ärzte gerade nicht zugegen oder beschäftigt, wofür ich natürlich größtes Verständnis habe. Leider kam ich damals in meiner Verzweiflung nicht auf die Idee eventuell um einen Termin anzusuchen. Um dies vorweg zu nehmen, es ist mir bekannt, dass die Ärzte in Ihrem KH sehr bemüht sind auf Angehörige einzugehen, mit ihnen zu sprechen und sie aufzuklären. Auf die Bitte den schriftlichen Obduktionsbericht zu erhalten, bekam ich bei jedem Versuch die Auskunft dieser sei noch nicht da. Ich besorgte mir diesen auf einem anderen Weg.
    Ich dachte in der Onkologie Hilfe und Klarheit zu finden – doch dort wusste man noch nichts über das Ableben meiner geliebten Tochter und das Entsetzen der Ärzte und Pfleger/innen war offensichtlich, Unverständnis über Cornelias Sterben – „alles habe doch so gut ausgeschaut“.
    Ich bat die Blutbilder meiner Kinder (drei Geschwister von Cornelia) zu untersuchen, da, wie Sie in ihrem Schreiben erwähnten ich mir verständlicherweise Sorgen um meine damals kränkelnde zweit-geborene Tochter machte. Dies wurde mit der „Begründung“ verneint: „Das ist nicht möglich“?! „Warum ist das nicht möglich?“ Ohne weitere Erklärungen wurde ich stehen gelassen und schließlich fort geschickt. Sie haben in Ihrem Bericht (Seite 15-17) ausführlich erklärt warum dies nicht möglich war, DANKE!
    Ich fragte mich aus welchem Grund mir das vor vier Jahren nicht beantwortet werden konnte oder wollte?

    Es gibt keine Fragen mehr für mich an Sie. Das Schreiben meines Schwiegersohnes, das er nach einem Telefongespräch mit Frau Z. aufsetzte und übersandte, hatte er auf meine Bitte hin (da ich als Mutter nicht befugt sei) ausgestellt, jedoch nach seiner Sicht des Erlebten. Ich danke Gott, dass er durch die Art und Weise wie er dieses verfasste, mit seinen Worten, Gedanken, Emotionen, Gefühlen dem von ihm Erlebten in dieser Zeit seinen Schmerz erleichtern und wie ich empfinde und für ihn hoffe überwinden konnte.

    Ich erinnere mich an einen jungen Arzt der gerade aus dem Zimmer meiner Tochter trat als ich ankam, ich mir die „Schürze“ überzog und gerade den Mundschutz holen wollte. Er meinte, meiner Tochter ginge es im Moment sehr schlecht – und – ich spürte sein Mitgefühl für meine Tochter – dafür danke ich ihm von Herzen! Und ich empfinde auch große Dankbarkeit für all jene Menschen im Krankenhaus, die sich mit Fürsorge um Cornelia bemüht haben.

    Ich fragte mich wie ein Organismus so viele Giftstoffe verkraften kann und soll? Ich fragte mich wie Krebs erzeugende Chemikalien dauerhaft gegen Krebs wirken wollen, können und sollen? Wo ist die Logik? Chemo greift ALLE Zellen an – erkrankte und gesunde
    2
    Zellen. Die erkrankten Zellen werden (wahrscheinlich meist vorübergehend) reduziert und die gesunden Zellen angegriffen und aufs Extremste geschwächt, eine Stärkung der gesunden Zellen durch Chemo – unmöglich!
    Ich fragte mich ob sich hier ein scheinbar krankmachendes System unserer „zivilisierten“ Gesellschaft wider spiegelt! Großteils
    werden doch NICHT die Potentiale und Stärken gefördert, sondern die Schwächen „bekämpft“ bis die Potentiale verkümmern und ihnen schließlich keine Kraft mehr zum Leben bleibt, die Individualität und Kreativität des Einzelnen wird gestohlen?!

    Ich fragte mich:
    ob es eine Studie oder einen Beweis dafür gibt dass Chemotherapie NICHT Krebs-fördernd ist, dass die Inhaltsstoffe der Chemo NICHT Krebs/Tumore auslösen oder ob man sich auf das homöopathische Ähnlichkeitsprinzip beruft?
    Ob Krebspatienten über die Inhaltsstoffe und Nebenwirkungen der verschiedenen Chemos aufgeklärt werden?
    Wie viel Risiko eine Strahlen“therapie“ in sich birgt?

    Aus Studien zu Krebs in Israel:
    Was machen die Israelis anders?
    Liegt es etwa an den Rauchgewohnheiten der Israelis? Nein, dort raucht jeder vierte Erwachsene, in der BRD jeder dritte. Daran kann es also nicht liegen. Wenn es stimmt, dass die an Krebs erkrankten jüdischen… Einwohner i.d. R. weder chemotherapiert noch bestrahlt werden, dann muss das doch aufhorchen lassen. Wie wird die Erkrankung dort behandelt? Ganz einfach: IN ISRAEL UMFASST EINE KREBSTHERAPIE DIE TOTALE ENTGIFTUNG VON KÖRPER, SEELE UND GEIST BEI GLEICHZEITIGER UMSTELLUNG AUF GESUNDE ERNÄHRUNG.
    Wen bringt so etwas NICHT zum Nachdenken und Hinterfragen??!!!
    Besonders, wenn man weiß dass Bestechungs- und Korruptionsaffären gelaufen sind und angeblich noch immer laufen um pharmazeutische Produkte an den Patienten zu bringen (bitte dies nicht als Angriff an ihr KH zu bewerten), es sich bei „Krankenhäusern“ um Firmen handelt die gewinnbringend und Gewinn orientiert arbeiten müssen, macht Mensch sich so seine Gedanken!
    Natürlich übernimmt die Kasse keine komplementär-medizinische, ganzheitliche (pharmazeutisch ersetzende) Behandlung. Da stellte sich für mich die Frage nach dem Warum?
    Jeder Mensch unterscheidet sich in seinen körperlichen, seelischen und geistigen Aspekten voneinander und ist ist völlig authentisch mit sich selbst. Was für den einen Menschen gilt muss noch lange keine gleichwertige Gültigkeit mit oder für einem/n Anderen haben! Sollte darauf Rücksicht genommen werden, auch wenn es einer internationalen Standard-Vorgehensweise widersprechen würde?
    In Hochachtung vor Ihren ärztlichen Kenntnissen, Können, Wissen, dem Mut diesen verantwortungsvollen Beruf erwählt zu haben verbleibe ich mit freundlichen Grüßen und Dank für Ihre Bemühungen um das Leben meiner geliebten Tochter.
    Hannelore Koch

    PS. Die Fragen in diesem Schreiben bedürfen keiner Antwort an mich von Ihrer Seite. Jede/r der dies liest kann sich diese Fragen selbst stellen und darauf Antworten finden oder sich von diesen finden lassen. Mit dem Fokus auf die Freiheit, Authentizität, Selbstbestimmtheit und die Würde des Menschen gerichtet – aus dem Herzen mit Menschlichkeit ertrachtet und zum Nachdenken und -fühlen und Hinterfragen.

    Vielleicht möchten Sie ja jetzt wissen wer Cornelia in der Tiefe ihres Herzens und ihrer Liebe zu ihrer Familie und ihren Mitlebewesen und zu allem was Ist war und immer sein wird?!

    Cornelia (1983 – 2010)

    2001 (damals 18 Jahre jung):

    Wieso sind Menschen Wesen, die ständig nach etwas Besserem, Höherem, viel Versprechenderem streben? Wieso halten Menschen nicht einfach einmal inne und betrachten was es außer dieser Konsumgesellschaft noch gibt?
    Z.B. die wunderschöne Natur, teilweise unberührte Wälder, friedlich grasende Rehe auf einem Feld, das Zwitschern der vielen Vögel, die nach dem langen Winter wieder Einzug gehalten haben. Katzen, die faul in der Sonne liegen und einfach nur genießen.
    Hunde die tobend über Wiesen laufen, unbeschwert. Teilweise auch noch Kinder die mit scheinbar „Nutzlosem“ spielen, und darin
    den größten Schatz auf Erden sehen können. Von ihnen dürfen wir lernen, nicht von Menschen, die über Nacht Millionäre geworden sind, oder die durch Taten welche vielleicht sogar andere Menschen zerstört haben hervorgehoben werden.

    Die Dinge zum glücklich Sein finden wir nicht in einem Sparbuch, in einem eigenen Haus, durch ein teures Auto. Nein, Glück finden wir in den einfachen Dingen des Lebens – dem Rauschen eines kleinen Waldbaches, der irgendwo aus einer Quelle entspringt,
    dem zufriedenen Schnauben eines Pferdes, das auf der Weide grast, dem Hahn, der auf dem Misthaufen stolziert, dem Bussard der sich über uns allen erhebt und uns vom Himmel her beobachtet. Den Enten, die lustig im See plätschern, den Kröten, deren Aufgabe es in dieser Zeit wohl ist, von einer Straßenseite auf die andere zu kommen, ohne von einem Auto überfahren zu werden.

    Was ist los mit uns Menschen? Haben wir verlernt zu leben? Haben wir verlernt zuzuhören? Haben wir verlernt zu sehen, dass es nicht nur Menschen gibt? Haben wir verlernt glücklich zu sein? Haben wir denn endgültig den Sinn des Lebens verloren? NEIN!!!

    Der sinnlose Weg in den Wahnsinn kann eine Abzweigung haben, wenn wir es wirklich wollen. Auch wenn es schwierig ist anders zu sein, so kommen doch nur die Fische an die Quelle, die gegen den Strom schwimmen. Also nehmt eure Flossen in die Hände und
    battelt um euer nacktes Überleben. Entflieht der Masse und beginnt zu leben, glücklich zu sein. Fangt endlich an zu genießen, die

    4
    Schönheit dieser (trotz der großen Kriege und Verschmutzungen) Welt zu erkennen. Beobachtet wie alles miteinander zu harmonieren beginnt. Seht wie sich Katz und Maus vertragen, wie Pferde plötzlich mit Ziegen und Hunden zusammen leben, wie Menschen in die Festigkeit einer starken Herde aufgenommen werden können, wie plötzlich die ganze Starrheit und Angst aufgelöst wird und wie man sich verstanden vorkommt, auch wenn es auf den ersten Blick so scheint als spreche jeder eine andere Sprache. Plötzlich können wir alles verstehen, ob Tier, ob Pflanze, ob Insekt, ob Mensch aus fernen Ländern …
    Alles wird auf einmal eine große Einheit, ein starkes Licht, eine Energiequelle, die niemals aufhören kann zu fließen? Und was braucht man mehr? Ein Platz auf dem man sich wirklich erleben kann!

    Wenn ich in der Herden-Gemeinschaft unserer Pferde bin, fühle ich mich frei, akzeptiert, friedlich, beschützt, einfach ausgezeichnet! Hier könnte ich niemals Depressionen haben – NIEMALS!!!!!
    Ich danke dem Licht, das es mir ermöglicht hat, all das schon jetzt zu erfahren und zu erkennen. ICH LIEBE DAS LEBEN!!!!!!!!!!!

    Cornelia (Polarwoman)

    Das warst DU in deinem Herzen, geliebtes Kind und wenn ich es lese huscht ein Lächeln über mein Gesicht verbunden mit Stolz, Glück, Freude dass ich deine Mutter sein durfte und trotz der Akzeptanz deines unwiderruflichen Schicksals auch gepaart mit Trauer, weil du es nicht mehr leben darfst und deine Familie und wir mit dir – Ich liebe Dich!

    ******************************

    Auf der Suche nach bedingungsloser Liebe, Frieden und Freiheit ist eine wunderbare Seele zurück gekehrt in aller Seelen Heimat!
    … lächelnd in guter Erinnerung, weinend, liebend gedenken wir dir, geliebte Cornelia.
    Danke, dass wir ein Stück des Weges gemeinsam gehen durften.
    Danke für dein liebevolles Sein.
    Danke, dass wir von dir lernen durften.
    Danke für deine Liebe.
    Danke, dass wir dich lieben durften.
    Danke, dass du weiterhin unserem Geist beiwohnst.
    Danke für die wundervolle Zeit.
    Danke für so unbeschreiblich Vieles.
    In Liebe lassen wir dich ziehen und geben deine Seele frei.

    Wir lieben dich auf ewig!

    • Das Geschriebene erfüllt mein Herz gerade mit wundervoller Trauer.

      • Das hast du wunderbar ausgedrückt, danke. Ja, auch Trauer kann voller Wunder sein. Es hat gedauert bis ich mich dazu entschieden habe dieses Schreiben an die betreffenden Stellen zu übersenden. Auch hier wieder mal beienflusst von Außen – tu es, tu es nicht. Bis ich von einer guten Bekannten erfahren mußte, dass sie vom selben Arzt mit ähnlichen grauenhaften Aussagen konfrontiert war. Da wußte ich, ich tue es, mein Gefühl war richtig. Ja, auch ich habe noch daran zu arbeiten, mich NICHT von außen verwirren zu lassen. Ich möchte NICHT verurteilen, doch wo liegt der Unterschied zwischen Urteil und dem was wirklich vorgefallen ist? Wie kann ich Menschen darauf aufmerksam machen ohne darauf hinzuweisen, “bitte ändert das, dieses Verhalten oder sonst was”?! Außerdem, das was immer wieder mal als Druck spürbar ist in mir, bedarf doch einer Lösung. Ich fühle jetzt Frieden in mir diesen Schritt für Cornelia, für mich, meine Familie und ich hoffe auch in Hinsicht auf eine kleine Veränderung in Richtung von mehr Menschlichkeit und Menschenwürde getan zu haben. Alles Liebe für dich!